Lampenöl Ratgeber

Die ersten Öllampen wurden schon vor etwa 10.000 Jahren als spärliche Lichtquelle genutzt. Damals wurden steinerne Schalen mit Aussparung für den Docht genutzt, diese enthielten Tierfett.

Korrekte Verwendung von Lampenöl

Heute wird in der Regel Petroleum als Brennmittel benutzt. Bevorzugt eingesetzt wird es als Leuchtmittel für Petroleumlampen und für die Betriebsbereitschaft von Petroleumkochern. Wegen der leichten Entflammbarkeit und unbedachter Anwendung kommt es jedoch häufig zu schweren Unfällen. So wird Petroleum ganz gerne als Brandbeschleuniger beim Grillen eingesetzt. Das hat jedoch immer öfter schwerwiegende Verbrennungen durch plötzliche Stichflammen zur Folge. Auch wird oft allen Warnungen zum Trotz in Getränkeflaschen gefüllt. Die Öle wurden im Laufe der Zeit immer dünnflüssiger und fast geruchlos. In Wasserflaschen abgefüllt ist es nicht mehr zu unterscheiden vom bisherigen Inhalt. Aus diesem Grund sind vor allem Kinder von Vergiftungen durch Lampenöl betroffen. Um das zu vermeiden, sollten Lampenöle nur in der Originalflasche und für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Ideal ist ein dunkler kühler Raum, zum Beispiel im Keller oder der Garage. Diese Lagerung erhöht die Haltbarkeit der brennbaren Flüssigkeit.

Unbedingt zu beachten

Die Gefahrenhinweise auf dem Etikett sollten unbedingt ernst genommen werden. Im Fall einer Vergiftung durch einen Inhaltsstoff kann die Angabe auf dem Etikett Leben retten. Wenn der Ernstfall eingetreten und vom Lampenöl getrunken wurde, wird dringend davon abgeraten, den Patienten zum Erbrechen zu bringen. Dies kann zusätzlich zu Verätzungen in der Speiseröhre führen.
Brennstoff bei Laternen und Öllampen müssen vor einer erneuten Befüllung vollständig abkühlen und dürfen nicht mehr brennen. Der Grund hierfür liegt in der leichten Entflammbarkeit.
Bisher war Lampenöl in Kanistern mit mehreren Litern Inhalt erhältlich. Das ist jedoch inzwischen auf Grund der zahlreichen Unfälle nicht mehr gestattet. Erlaubt ist die Abfüllung und Abgabe nur noch in 1-Liter-Flaschen. Das soll Umfüllen in Glasflaschen verhindern und somit Vergiftungen Vorschub leisten.

Lampenöle

Es gibt zum Beispiel hochreines Petroleumöl, welches nicht nur für den Außenverbrauch geeignet ist, sondern auch in der Wohnung. Es ist fast geruchsneutral und die Flüssigkeit ist dünn und klar.
Dann ist auch hochreines Lampenöl erhältlich, welches sich für die Entzündung von Gartenfackeln eignet. Auch Öllampen und Öllaternen können damit zum Leuchten gebracht werden. Für den Innengebrauch ist es ebenfalls sehr gut geeignet, da es durch die Reinigung nicht zur Geruchsbelästigung kommt.
Wer gerne Lampenöl verwenden, dabei jedoch auf der sicheren Seite stehen möchte, hat die Möglichkeit, Lampenöl auf rein biologischer Basis zu erstehen. Bei der Herstellung werden Pflanzenöle verwendet, die giftfrei sind. Es wird hierbei darauf verzichtet, Duft- und Farbstoffe zu verwenden. Es verbrennt rußfrei und es entstehen keine Umweltgifte.

Weitere Informationen zum Thema Lampenöl und generell Petroleum Kaufen gibt es im Netz.

Generell gilt:
Wer die Lampenöle sachgemäß verwendet, hat viel Freude an den romantischen Lichtquellen.

Quelle Bild: criii

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